Professor Wolfram Schmitt-Leonardy wird Schirmherr von Weltklassik am Klavier!


„Wir sind stolz, aufgeregt und - ziemlich selbstbewusst“, verkündete die Gründerin der Weltklassik am Klavier, Kathrin Haarstick aus Rysum. Mit Wolfram Schmitt-Leonardy bereichert eine herausragende pianistische und charismatische Persönlichkeit das Team der bundesweiten Klavierreihe. Zudem aber ist Schmitt-Leonardy ein international anerkannter und gefragter Professor, der besonders die Entwicklung von jungen und besonders vielversprechenden Pianisten fördert und unterstützt, was genau den Geist der Reihe "Weltklassik am Klavier!" trifft.


So war die Übernahme der Schirmherrschaft eigentlich eine logische Erweiterung seines Tuns und Wirkens. Nun bekommen die jungen Nachwuchstalente nämlich zusätzlich zu einer hervorragenden Ausbildung ein Podium, wo sie zukünftig ihr Können öffentlich einem begeisterten Publikum präsentieren können. Schließlich organisiert Weltklassik über 400 Klavierkonzerte im Jahr an über 40 kleinen, aber sehr feinen Orten.


Aber auch schon jetzt, in Zeiten des Lock-Downs, gibt es ein gemeinsames Projekt: Unter dem Titel „Lullabies - guten Abend, gute Nacht!“ werden zur Zeit Wiegenlieder für das Klavier aufgenommen - damit Kinder in dieser schwierigen Zeit besser schlafen können. Die Erfüllung des Herzenswunsches, die CD an Kinder und Mütter zu verschenken, unterstützt die Ostfriesische Volksbank – OVB – und der Lions Club Friesische Freiheit.


Nun aber nochmal zurück zu Professor Wolfram Schmitt-Leonardy: Besonders hervorzuheben sind seine zahlreichen Aufnahmen bekannter Komponisten wie Schumann, Mendelssohn, Brahms, Chopin, Tschaikowsky, aber auch seltener gespielte Werke von Warenberg/Rachmaninoff (Weltersteinspielung), Kabalevsky und Gershwin. Die Aufnahmen erhielten und erhalten immer noch großen Beifall der internationalen Fachpresse, die ihn gern mit den Großen der Klavierwelt in eine Reihe stellt: Richter, Sokolov … Das Magazin FonoForum verglich Schmitt-Leonardys Kabalevsky-Einspielung sogar mit Horowitz, der Kabalevsky als erster einspielte: "...alleine wegen seiner (Schmitt-Leonardy) souveränen Klangkultur tritt er souverän aus dem Schatten des Altmeisters hervor". Außerdem erhielten seine Einspielungen etliche Auszeichnungen: Record of the year BBC Music Magazine, Coup de Coeur Piano etc.

Schon während seines Studiums gewann er zahlreiche Preise in internationalen Wettbewerben u.a. im Internationalen Rachmaninoff Wettbewerb. Die Enzyklopädie „Pianisten Profile“ preist Schmitt-Leonardys manuelle Überlegenheit, musikalische Intelligenz und völlige künstlerische Eigenständigkeit. Seine Konzerte u.a. mit bedeutenden Orchestern wie. den St. Petersburger Philharmonikern führen ihn in bedeutende Konzertsäle und zu Festivals in Europa, Asien, Amerika und Afrika. Ebenso konzertiert er häufig mit Kammermusikpartnern wie dem Streichquartett der Berliner Philharmoniker, dem Melos Quartett, dem Amati Quartett und dem Rodin Quartett,


Er gibt Meisterkurse in Österreich (Konzertverein Wien), Polen (Chopin Institut Warschau), Russland, Finnland, Frankreich, Kanada, China (u.a. Grand Canal Lang Lang International Piano Festival), Spanien, Thailand, Deutschland, Italien (u.a. Amiata Piano Festival, Talent Music Summer Courses), Süd Afrika (Universität Stellenbosch und Kapstadt), Philippinen (Opusfest), Malaysia (International Piano Festival Malaysia), Rumänien (Mozart Festival), und hat ein Förderprogramm zur langfristigen Begleitung und Unterstützung von außerordentlich begabten Nachwuchspianisten gegründet.


2010 wurde er als Professor an die Hochschule für Musik und Theater München berufen. 2017 folgte er einem Ruf an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Neben seiner Unterrichtstätigkeit an deutschen Hochschulen ist er auch Professeur remplacant an der École Normale de Musique de Paris Alfred Cortot, leitet als Professor eine Klavierklasse an der International Piano Academy Brescia, ist Vice Educational Director bei Lang Lang Art World in Hangzhou (China) und einer der Professoren der Miami International Piano Festival Academy. Er ist Jurymitglied in zahlreichen Internationalen Klavierwettbewerben u.a. im Internationalen Deutschen Pianistenpreis (Sprecher der Jury seit 2011), Concours International de Piano Epinal (Frankreich).